Der Hafen Travemünde in Lübeck ist einer der größten und verkehrsreichsten Fährhäfen der Ostsee und insbesondere für seine skandinavischen Fährverbindungen bekannt. Der Skandinavienkai dient als Ausgangspunkt für Fähren zu Zielen wie Helsinki, Trelleborg, Malmö und St. Petersburg, die von Reedereien wie Finnlines, TT-Line und Stena Line betrieben werden. Er ist gut an die Stadt Lübeck angebunden und bequem mit dem Auto, Zug oder Bus zu erreichen.
Die Geschichte dieses historischen Hafens reicht bis ins späte 12. Jahrhundert zurück. Ursprünglich als Fischerdorf gegründet, entwickelte er sich im Laufe der Jahre zu einem mondänen Seebad und ist heute ein wichtiger Knotenpunkt für den Personen- und Güterverkehr. Travemünde besticht durch eine malerische Altstadt mit bemerkenswerten Sehenswürdigkeiten wie der St.-Lorenz-Kirche aus dem 16. Jahrhundert und charmanten Straßen mit historischen Giebelhäusern. Das Hafengebiet ist belebt und bietet insbesondere in den Sommermonaten eine Mischung aus Handelsschifffahrt und Tourismus.

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Bei der Ankunft im Hafen wenden sich Fußgänger vor der Hafeneinfahrt nach links in Richtung Hafenhaus, wo sie einchecken.
Verkehrsmittel: Fußpassagier

Bei der Ankunft im Hafen fahren Passagiere mit Fahrzeugen und Radfahrer von der Travemünder Landstraße geradeaus in den Hafen und anschließend rechts am Zaun entlang bis zum Check-In-Container.
Verkehrsmittel: Standardwagen, Motorrad, Van (Passagier), Fahrrad














Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit reiche ich eine formelle und nachdrückliche Beschwerde über das Verhalten eines Boarding-Mitarbeiters von Finnlines am Hafen Travemünde ein, das ich und meine Familie auf unserer geplanten Überfahrt nach Malmö erleben mussten.
Unsere Abfahrt war am 23.12.2025 für 03:00 Uhr vorgesehen, das Boarding sollte laut Vorschrift um 02:00Uhr schließen. Wir reisten als Familie mit vier Kindern an, darunter ein Säugling im Alter von 11 Monaten. Unsere Anfahrt erfolgte aus Velbert (Nordrhein-Westfalen) über eine Strecke von mehr als 500 Kilometern.
Aufgrund mehrerer Verkehrsunfälle gerieten wir unverschuldet in einen massiven Stau. Währenddessen versuchten wir mehrfach vergeblich, Finnlines telefonisch zu kontaktieren.
Exakt um 02:03 Uhr erreichten wir den Check-in-Bereich. Der PKW-Schalter war bereits geschlossen, während direkt daneben der Check-in für LKW weiterhin geöffnet war und Fahrzeuge noch auf die Fähre gelassen wurden, obwohl zu diesem Zeitpunkt noch 57 Minuten bis zur Abfahrt verblieben.
In dieser Situation baten wir den zuständigen Mitarbeiter mehrfach ruhig und respektvoll um Verständnis. Unsere Kinder waren nach über sieben Stunden ununterbrochener Fahrt erschöpft, weinten stark, wir selbst waren körperlich und seelisch am Ende – mitten in der Nacht, fern von Zuhause.
Die Reaktion des Mitarbeiters war kalt, hart, herablassend und in keiner Weise der Situation angemessen. Er zeigte keinerlei Bereitschaft zuzuhören oder eine menschliche Lösung zu prüfen. Auf meine Bitte, einen Vorgesetzten oder den Kapitän zu kontaktieren, ging er nicht ein. Stattdessen wurden wir lautstark mit der Polizei bedroht, falls wir den Bereich nicht sofort verlassen würden.
Dieses Verhalten war unprofessionell, entwürdigend und unmenschlich.
Ja, wir waren verspätet – aber wir waren eine Familie in offensichtlicher Not, keine Störer, keine Gefahr. Es gab Zeit, es gab laufendes Boarding anderer Fahrzeuge, und es hätte zumindest Gesprächs- oder Hilfsbereitschaft geben müssen. Nichts davon geschah.
Die Folgen dieses Vorfalls waren gravierend:
Wir waren gezwungen, die Nacht mit unseren Kindern im Auto zu verbringen – ohne Unterkunft, ohne Unterstützung. Unsere Kinder waren hungrig, übermüdet, verängstigt. Am nächsten Tag traten wir die Reise über Land nach Schweden an. Dadurch ging der Großteil unserer geplanten Urlaubszeit verloren. Was als Familienurlaub über die Feiertage gedacht war, wurde zu einer extremen körperlichen und psychischen Belastung.
Besonders schwer wiegt der emotionale Schaden bei unseren Kindern.
Diese Nacht hat bei ihnen Angst, Traurigkeit und anhaltende Unruhe hinterlassen. Bis heute sprechen sie über dieses Erlebnis mit Stress und Weinen. Das Verhalten Ihres Mitarbeiters ist für sie zu einer negativen, beängstigenden Erinnerung geworden, die sie direkt mit Finnlines verbinden.
Ich stelle daher klar:
👉 Nicht die Verspätung allein hat diesen Schaden verursacht, sondern der unmenschliche Umgang Ihres Mitarbeiters mit einer hilfsbedürftigen Familie.
Es wäre möglich gewesen, zuzuhören.
Es wäre möglich gewesen, Rücksprache zu halten.
Es wäre möglich gewesen, Menschlichkeit zu zeigen.
Stattdessen wurden wir eingeschüchtert und allein gelassen.
Ich erwarte von Finnlines:
- eine klare und ehrliche Stellungnahme zu diesem Vorfall
- eine interne Prüfung des Verhaltens des betreffenden Mitarbeiters
- eine ausdrückliche Entschuldigung
- sowie eine angemessene Entschädigung für den erlittenen Schaden und den Verlust unserer Urlaubszeit
Diese Beschwerde schreibe ich nicht aus Wut, sondern aus tiefer Enttäuschung. Eine solche Erfahrung – insbesondere mit Kindern – darf weder ignoriert noch bagatellisiert werden.
Mit allem Nachdruck
[Alaa Khallouf
[Buchungsnummer : F250218957]
Fahren immer mit Finnlines und waren zufrieden.
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