Corsica Linea ist ein französisches Fährunternehmen, das das französische Festland mit Korsika und mehreren nordafrikanischen Zielen, darunter Algerien und Tunesien, verbindet.
Corsica Linea spielt eine wichtige Rolle bei der Anbindung dieser Länder an Frankreich – sowohl im Passagier- als auch im Frachtverkehr. Durch die Verbindung der Länder im Mittelmeerraum unterstützt das Unternehmen die Einwohner Korsikas und nordafrikanischer Gemeinden, die für Arbeit, Familienbesuche und Handel auf regelmäßige und zuverlässige Transporte angewiesen sind.
Corsica Linea möchte das modernste Personen- und Güterverkehrsunternehmen im Mittelmeerraum werden. Dies soll durch führende Leistungen in den Bereichen Kundenzufriedenheit, gesellschaftliches Engagement und ökologischer Wandel erreicht werden. Ziel ist es, dieses Ziel bis 2030 zu erreichen.
Corsica Linea betreibt eine „Delegation des maritimen öffentlichen Dienstes“. Diese teilweise vom französischen Staat finanzierte Verpflichtung beinhaltet den ganzjährigen Fährbetrieb nach Korsika. Diese Verpflichtung umfasst den Betrieb von Fährverbindungen ab Marseille auf dem französischen Festland sowie von Bastia, Ajaccio und Propriano auf Korsika.
Corsica Linea ist eine der größten Reedereien im Mittelmeerraum und transportiert jährlich rund 1 Million Passagiere und deren Fahrzeuge sowie 125.000 Frachtanhänger.

| Nationalität | Französisch |
|---|---|
| Hauptsitz | Ajaccio |
| Eigentumsart | Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
| Muttergesellschaft | Maritima Ferries |
| Gründungsdatum | 2016 |
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Corsica Linea entstand aus dem Wunsch mehrerer korsischer Unternehmer, den Seeverkehr zwischen dem französischen Festland und Korsika zuverlässig zu gestalten.
Die wichtigsten Meilensteine von Corsica Linea sind chronologisch geordnet:
Februar 2016: Das Unternehmen nimmt den Güterverkehr zwischen Marseille und Bastia auf, zunächst mit dem Schiff Stena Carrier, später mit der Corsica Linea Dui.
April 2016: Corsica Linea übernimmt die Maritime Corse Méditerranée (MCM) inklusive ihrer Flotte und integriert den Passagierverkehr in seinen Betrieb. Dadurch wird das bisherige Unternehmen SNCM abgelöst.
Mai 2016: Das Unternehmen startet offiziell unter der Marke Corsica Linea und übernimmt sechs Schiffe der ehemaligen SNCM-Flotte.
Juni 2016: Die Flotte erhält die neue rote Lackierung, beginnend mit den Schiffen Jean Nicoli, Pascal Paoli und Danielle Casanova.
Oktober 2016: Corsica Linea erweitert sein Angebot um den Hafen von L'Île-Rousse auf Korsika.
November 2018: Der Firmensitz wird von Marseille nach Ajaccio auf Korsika verlegt.
Juni 2018: Corsica Linea chartert das Schiff Vizzavona, um die Fracht- und Passagierkapazität insbesondere auf den Routen in den Maghreb und nach Sardinien zu erhöhen.
2019: Das Unternehmen bestellt seine erste neue RoPax-Fähre, die A Galeotta, bei der italienischen Werft Cantiere Navale Visentini und setzt damit ein Zeichen für die Modernisierung seiner Flotte und ökologische Nachhaltigkeit.
Januar 2023: Eine Galeotta wird in Dienst gestellt. Sie ist die erste LNG-betriebene Fähre zwischen Marseille und Korsika und unterstreicht das Engagement von Corsica Linea zur Reduzierung der Umweltbelastung.
Corsica Linea hat sich im Laufe seiner Geschichte auf die Verbesserung der regionalen Konnektivität, die Modernisierung seiner Flotte und die ökologische Nachhaltigkeit im Seeverkehr konzentriert.
Corsica Linea hat mit der Umsetzung eines strategischen Energiewendeplans begonnen, der mehr als 450 Millionen Euro kostet und bis 2030 eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 40 % erreichen soll. Dieser Plan umfasst folgende Kernpunkte:
Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs aller Schiffe (Optimierung der Flottenplanung, Optimierung der Aufenthaltsdauer, Verlängerung der Überfahrten für eine geringere Betriebsgeschwindigkeit).
Verbesserung der Energieeffizienz der Schiffe (Optimierung von Routen, Motoren, Propellern und Rümpfen, Reduzierung des Energieverbrauchs an Bord).
Zunehmende Nutzung teilweise kohlenstofffreier Kraftstoffe wie Biodiesel (85 % weniger Schadstoffemissionen).
Modernisierung der Flotte durch neue Schiffe, die mit Flüssigerdgas betrieben werden (dies führt zu einer Reduzierung der Emissionen und Feinstaubwerte: -95 % Schwefeloxid (SOx), -85 % Stickstoff (NOx), -20 % CO2 im Vergleich zu herkömmlichem Kraftstoff).
Integration kohlenstofffreier Kraftstoffe, sobald diese verfügbar sind, wie z. B. Bio-LNG (verflüssigtes Biomethan aus organischen Materialien wie Abfällen) und E-LNG (E-Methan, Elektrokraftstoff).
Elektrischer Anschluss von Schiffen (Landstrom) bei Ankunft in den Hafendocks, um die Luftqualität während der Zwischenstopps zu verbessern.










Retar-Dienst Null
Die Fähre ist etwas altmodisch.
Quantität statt Qualität.