Corsica Linea ist eine französische Fährgesellschaft, die Fährverbindungen zwischen Algerien, Frankreich und Tunesien anbietet. Es gibt ganzjährig etwa 19 Abfahrten pro Woche. Die längste Überfahrt dauert 30 Stunden von Algier nach Marseille, die kürzeste 12 Stunden und 45 Minuten von Marseille nach Ajaccio. Die erste Abfahrt ist um 9:00 Uhr von Marseille nach Tunis, die letzte um 20:00 Uhr von Tunis nach Marseille. € 36,61 ist der günstigste Preis für eine Buchung Corsica Linea in diesem Monat.
| Wichtige Informationen | Corsica Linea |
|---|---|
*Preise können sich ändern und basieren auf der aktuellen Verfügbarkeit. Zuletzt aktualisiert am 18. September 2026

| Nationalität | Französisch |
|---|---|
| Hauptsitz | Ajaccio |
| Eigentumsart | Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
| Muttergesellschaft | Maritima Ferries |
| Gründungsdatum | 2016 |
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Corsica Linea entstand aus dem Wunsch mehrerer korsischer Unternehmer, den Seeverkehr zwischen dem französischen Festland und Korsika zuverlässig zu gestalten.
Die wichtigsten Meilensteine von Corsica Linea sind chronologisch geordnet:
Februar 2016: Das Unternehmen nimmt den Güterverkehr zwischen Marseille und Bastia auf, zunächst mit dem Schiff Stena Carrier, später mit der Corsica Linea Dui.
April 2016: Corsica Linea übernimmt die Maritime Corse Méditerranée (MCM) inklusive ihrer Flotte und integriert den Passagierverkehr in seinen Betrieb. Dadurch wird das bisherige Unternehmen SNCM abgelöst.
Mai 2016: Das Unternehmen startet offiziell unter der Marke Corsica Linea und übernimmt sechs Schiffe der ehemaligen SNCM-Flotte.
Juni 2016: Die Flotte erhält die neue rote Lackierung, beginnend mit den Schiffen Jean Nicoli, Pascal Paoli und Danielle Casanova.
Oktober 2016: Corsica Linea erweitert sein Angebot um den Hafen von L'Île-Rousse auf Korsika.
November 2018: Der Firmensitz wird von Marseille nach Ajaccio auf Korsika verlegt.
Juni 2018: Corsica Linea chartert das Schiff Vizzavona, um die Fracht- und Passagierkapazität insbesondere auf den Routen in den Maghreb und nach Sardinien zu erhöhen.
2019: Das Unternehmen bestellt seine erste neue RoPax-Fähre, die A Galeotta, bei der italienischen Werft Cantiere Navale Visentini und setzt damit ein Zeichen für die Modernisierung seiner Flotte und ökologische Nachhaltigkeit.
Januar 2023: Eine Galeotta wird in Dienst gestellt. Sie ist die erste LNG-betriebene Fähre zwischen Marseille und Korsika und unterstreicht das Engagement von Corsica Linea zur Reduzierung der Umweltbelastung.
Corsica Linea hat sich im Laufe seiner Geschichte auf die Verbesserung der regionalen Konnektivität, die Modernisierung seiner Flotte und die ökologische Nachhaltigkeit im Seeverkehr konzentriert.
Corsica Linea hat mit der Umsetzung eines strategischen Energiewendeplans begonnen, der mehr als 450 Millionen Euro kostet und bis 2030 eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 40 % erreichen soll. Dieser Plan umfasst folgende Kernpunkte:
Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs aller Schiffe (Optimierung der Flottenplanung, Optimierung der Aufenthaltsdauer, Verlängerung der Überfahrten für eine geringere Betriebsgeschwindigkeit).
Verbesserung der Energieeffizienz der Schiffe (Optimierung von Routen, Motoren, Propellern und Rümpfen, Reduzierung des Energieverbrauchs an Bord).
Zunehmende Nutzung teilweise kohlenstofffreier Kraftstoffe wie Biodiesel (85 % weniger Schadstoffemissionen).
Modernisierung der Flotte durch neue Schiffe, die mit Flüssigerdgas betrieben werden (dies führt zu einer Reduzierung der Emissionen und Feinstaubwerte: -95 % Schwefeloxid (SOx), -85 % Stickstoff (NOx), -20 % CO2 im Vergleich zu herkömmlichem Kraftstoff).
Integration kohlenstofffreier Kraftstoffe, sobald diese verfügbar sind, wie z. B. Bio-LNG (verflüssigtes Biomethan aus organischen Materialien wie Abfällen) und E-LNG (E-Methan, Elektrokraftstoff).
Elektrischer Anschluss von Schiffen (Landstrom) bei Ankunft in den Hafendocks, um die Luftqualität während der Zwischenstopps zu verbessern.











Ich bin sehr zufrieden mit dem Service, keine Verspätungen, das Boot war pünktlich.
Ich finde das Personal sehr freundlich und fahre schon ein paar Jahre diese Strecke und werde sie auch weiterhin benutzen
Ein alterndes Schiff, das dringend renovierungsbedürftig war. Mein Bett war kaputt, und ich wälzte mich die ganze Nacht auf der Seite. Überall war etwas herausgerissen worden, sodass ein Loch in der Wand mit freiliegenden Kabeln entstanden war. Die Fenster waren furchtbar schmutzig, fast undurchsichtig. Der Reinigungsservice ließ sehr zu wünschen übrig. Das Einsteigen dauerte stundenlang in der brütenden Hitze unter der prallen Sonne, obwohl wir nur wenige Meter von einem Hangar entfernt waren, wo alle im Schatten hätten sein können. Zum Glück waren im September nur 180 Passagiere an Bord, denn ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es im Sommer sein muss…